24 Stunden am Wörthersee


10.08.2020 // Velden am Wörthersee


Intro


Auf unserer Rückreise von Kroatien haben wir beschlossen einen Zwischenstop am Wörthersee einzulegen, um die Heimreise ein wenig angenehmer zu gestalten. Mit unserem Patronus brauchen wir ca. 13 Stunden für die Strecke Kroatien - Heilbronn. Da wir auf der Hinreise nach Kroatien schon gemerkt haben wie anstrengend das ist, haben wir uns für einen 24 Stunden Stop in Velden am Wörthersee entschieden.


Stellplatz


Uns war von vornherein klar, dass wir für diese kurze Zeit nicht auf einen offiziellen Campingplatz möchten. Daher musste ein geeigneter Platz für unseren 12 Meter Bus gefunden werden. Nach der online Recherche über geläufige Suchmaschinen und einigen Anrufen haben wir uns für den Rast-Stellplatz in Velden am Wörthersee entschieden. Die Platzgröße hat auch für unseren, etwas überdimensionierten, Camper gereicht. Der einzige Haken am Platz sind die 24 Stunden die man maximal dort stehen darf. Für unsere Zwecke aber kein Manko. Die Bezahlung erfolgt unkompliziert über einen Automaten.


Unser Tipp: Am Mittag/Nachmitag anreisen. Um diese Zeit sind noch wenig andere Camper da und die Auswahl des Stellplatzes ist somit größer.


Pro: 

  • 10 Gehminuten bis in die Innenstadt
  • Sauberer Stellplatz
  • Frisch- und Abwasserstation
  • Stromversorgung
  • Plätze teilweise beschattet
  • Telefonische Rückfragen möglich


Contra:

  • maximale Stehdauer 24 Stunden



Aktivitäten 


Nun die Frage aller Fragen: Wie holt man das Meiste aus den 24 Stunden raus?

Wir glauben diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder hat andere Interessen und Prioritäten die es zu berücksichtigen gilt. Wir orientieren uns bei unseren Urlauben meistens an diesen Faktoren die wir für uns selbst festgelegt haben:

  • Der Spaß Faktor - bedeutet für uns, nicht irgendetwas anzuschauen oder zu machen nur weil es eine Sehenswürdigkeit ist die man gesehen haben sollte. Wenn es uns nicht interessiert, dann lassen wir es.
  • Der Genuss Faktor - da wir beide gerne Essen gehen und auch schöne Locations und Restaurants mögen, steht das auf unserer Prioritäten Liste weit oben.
  • Der Bewegungs Faktor - wir sind zwar nicht die größten Sportler der Welt, versuchen uns aber im Urlaub zumindestens ein bisschen mehr zu bewegen als daheim. 


Unsere Empfehlungen


  • E-Bikes leihen (wir haben unsere beim Uran Bike Shop in Velden geliehen - sehr freundlich) und den Wörthersee mit dem Fahrrad erkunden. Alle unsere Ziele haben wir mit den E-Bikes angefahren. Damit waren für uns, weniger sportlichen Individuen, auch etwas höher gelegene Ziele machbar.
  • Durch die Innenstadt und Fußgängerzone schlendern. Velden hat eine wunderschöne Fußgängerzone, die sowohl die Kaffee Trinker als auch die Shopper unter euch nicht enttäuschen. Ein Halt am Schloss in Velden lohnt sich für alle Autoliebhaber und Architekturbegeisterte. Der Mix aus altem Schloss und dem darin eingeflochtenen modernen Hotelteil hat uns besonders begeistert. Das I-Tüpfelchen für das Männerherz waren die hochpreisigen und schönen Autos die man vor den Hoteltoren aber auch auf den Straßen bestaunen konnte.
  • Einen Hugo oder Aperol Spritz mit direktem Seeblick genießen. Dafür waren wir im Restaurant Seespitz. Dort sitzt man abseits vom Trubel direkt auf der Seeterasse. Wir sind ohne Reservierung hin gegangen und haben problemlos einen Platz bekommen.
  • Baden in Pötschach. Von Velden nach Pötschach braucht man mit dem Fahrrad ca. 45 Minuten. Dort kann man entweder im historischen Badehaus Werzers baden oder man sucht sucht sich eine Stelle am Ufer um in den See zu gehen. Deutlich weniger überlaufen als Velden.
  • Als Ausflugsziel können wir den Sternberg empfehlen. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick über die umliegenden Berge. Wir sind um 9.00 Uhr morgens mit unseren Fahrrädern losgefahren und sind ca. eine dreiviertel Stunde später angekommen. Der Weg dorthin liegt eingebettet zwischen Wiese und Wald. Den Sternberg kann man mit dem Auto, zu Fuß oder aber mit dem Rad erreichen. Wir waren froh unsere E-Bikes zu haben, da die Strecke an manchen Stellen steil bergauf geht. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Die Gaststätte Messnerei Sternberg können wir uneingeschränkt empfehlen. Das Restaurant und der Biergarten sind durch die Lage und das Ambiente einzigartig und auch der nette Service und das Essen dort hat uns begeistert. Es wird hier besonders viel Wert auf die Regionalität der Produkte gelegt.


Fazit


Wir würden immer wieder an den Wörthersee kommen. Uns hat das Ambiente und Flair dort besonders gut gefallen. Für unseren nächsten Besuch würden wir ein ganzes Wochenende einplanen, da man so viel sehen und unternehmen kann. Der Wörthersee bietet definitiv etwas für jeden Geschmack. Man hat manchmal das Gefühl in zwei Welten zu sein. Ist man direkt am See, sieht man teure Villen und schönen Restaurants. Fährt man fünf Minuten aus der Stadt raus, begibt man sich mitten in die Natur und sieht alte Bauernhöfe und Kühe die auf der Weide grasen. Wer diese beiden Gegensätze mag, ist hier am richtigen Ort. Für uns trifft das Sprichwort ,,Gegensätze ziehen sich an" auf den Wörthersee, im positiven Sinne, definitiv zu.


Drei Worte die den Urlaub am Wörthersee am Besten beschreiben:

  • Flair
  • Natur
  • Wasser













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