Mit dem Bus nach Kroatien

Da wir eine kleine 1 Zimmer-Wohnung auf Rädern fahren musste diese natürlich auch so eingeräumt werden. Von der Bettwäsche, Topf und Pfanne bis hin zum Klopapier und den Sofakissen. Unsere „Einräumaktion“ hat sich dann tatsächlich bis um 0.00 Uhr gezogen und hat sich mit letzten Handgriffen am Bus über den ganzen Tag gezogen.

Als wir uns dann hingelegt haben, um noch ca. 3 Stunden zu schlafen bevor es losging, waren wir beide mehr als kaputt.

 

Um 3.30 Uhr war dann schließlich Abfahrt angesagt. Wir haben noch schnell aufgetankt bevor es im Regen auf die Autobahn ging. Wir beide waren definitiv nervös, denn bisher hatte unser Patronus nur kurze Strecken zurück legen müssen.

 

Als wir auf die Autobahn aufgefahren sind konnten wir beide durchatmen, endlich unterwegs in Richtung Urlaub. Wir sind über Österreich und Slowenien gefahren, um an unser Endziel Kroatien zu gelangen. Was bei Autos die Vignetten sind ist beim Bus/LKW die Go-Box. Diese mussten wir sowohl in Österreich als auch in Slowenien kaufen und vorne an der Windschutzscheibe befestigen. Diese piept an bestimmten Streckenabschnitten und bucht das Guthaben davon ab. Der Kauf (wozu der Fahrzeugschein benötigt wird) und das Anbringen haben keine weiteren Probleme bereitet.

 

Die Fahrt, welche regnerisch begonnen hat, lief ohne Probleme. Wir konnten es tatsächlich kaum glauben, da wir uns mental auf alle Eventualitäten eingestellt hatten. Von geplatzten Reifen bis hin zum Motorschaden. Selbst beim Karawankentunnel in Slowenien vor dem wir etwas Bammel hatten wurden wir über den LKW Fahrstreifen gelotst und konnten ohne Stau passieren. Nach dieser Hürde waren es nur noch wenige Kilometer bis zur kroatischen Grenze. Als wir diese nach ca. 12 Stunden Busfahrt erreicht hatten kam bei uns beiden endlich das endgültige Urlaubsfeeling auf und der Stress der letzten Wochen und Monate fiel von uns ab. Die etwas bergigen Straßen und Serpentinen von Kroatien waren am Ende noch eine kleine Herausforderung bei der Konzentration gefragt war.

Trotz allem sind wir nach einer weiteren Stunde an unserem Ziel, dem Campingplatz in Novigrad, angekommen.

 

Unser Fazit von der ersten langen Busreise: Besser hätte es nicht laufen können. Wir sind in der geschätzten Zeit angekommen, standen nicht einmal im Stau und der Bus hat uns ohne Probleme ans Ziel gebracht.

In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli ging es bei uns los. Die erste lange Fahrt für unseren Patronus und uns. Insgesamt mussten ca. 860 km bis nach Kroatien zurück gelegt werden.

 

Doch bevor wir überhaupt losfahren konnten, stand das bepacken des Bus an. Das Packen ist uns nicht neu, gestaltet sich dann mit einem 12 Meter Bus doch etwas anders.

 

Was unbedingt an Board sein musste war Werkzeug. Wir haben die nötigsten Sachen an Handwerker Utensilien und Bus-Must-Haves eingepackt die im Zweifelsfall wichtig werden könnten.


Unter anderem mit dabei:


  • 20-Tonnen-Wagenheber
  • Akkuschrauber
  • Werkzeugkasten (mit allen nötigen Kleinteilen)
  • Keilriemen
  • Motoröl
  • Silikon


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